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sArchiv 96-00s



Gesundheitsamt Mönchengladbach
in den Siebziger Jahren

Addendum
Historie

Diese Webseite ging am 23.9.1997 in Betrieb.
Leider wurden die ersten Texte nicht archiviert. Eine Dokumentation existiert erst seit dem Jahr 1999.

Den Informationen waren zahlreiche Links unterlegt. Diese finden sich aus technischen Gründen in den aktuellen Texten nicht mehr wieder. Sie wären zu einem großen Teil wohl auch nicht mehr gültig.
Archiv des Jahres 1999
9 - 12
Auf meinen Wunsch haben mir einige Kollegen ihre ÖGD-Visionen zum Jahr 2000 überlassen:

Dr. Bruno Arenz, GA Oberbergischer Kreis: Nun schlingert der ÖGD-dampfer also ins neue Millennium. Wir haben schwere See und Kurskorrekturen brauchen ihre Zeit. Wir haben die bekannten Gewässer   bereits verlassen und der kühle Wind an Deck hat einen frischen würzigen Geschmack. Auf der Brücke ist inzwischen modernste Technik installiert, aber die Matrosen sammeln erst noch Erfahrungen mit dem Gesundheitberichterstattungs - Radar und der brandneuen elektronischen Gesundheitskonferenz-Anlage. Demnächst soll auch der Funkverkehr mit den Schwesterschiffen "KV Teutonia" und "MS Deutsche Krankenhausgesellschaft" ermöglicht werden, Anordnung des Qualitätsoffiziers. Es ist kein Land in Sicht und ein Passagier, der etwas unter Übelkeit - verursacht durch den Wellengang - leidet, fragt   nach der ungefähren Ankunftszeit in "New Public Health", unabhängiges Territorium der Neuen Vereinigten Staaten von Europa. "Junger Mann", sagt ein adrett gekleideter Maat in freundlichem Ton, "das wissen wir auch nicht so genau, das hängt schließlich vom Wetter ab. Aber ich kann Ihnen versichern, die Richtung stimmt. Schauen Sie doch inzwischen mal in unser Programm zur Gesundheitsförderung, da ist bestimmt auch was passendes für Sie dabei. Genießen Sie die Fahrt!

Dr. Roland Brey, Regierung Oberpfalz: Die Entwicklung des Mediums Internet hat der ÖGD in der ihm eigenen bescheidenen Zurückhaltung aufmerksam, aber aus meiner Sicht nicht besonders offensiv begleitet. Abgesehen vom Robert Koch-Institut gab es bisher fast nur Initiativen einzelner Pioniere, die sich nebenbei und vielfach in ihrer Freizeit mit dem Thema fachlich befasst und Homepages erstellt haben.Für die Zukunft erhoffe ich mir, dass der ÖGD seine fachliche Kompetenz stärker in der Öffentlichkeit darstellt, wofür sich das Internet hervorragend  eignet. So wichtig und unverzichtbar geschlossene Foren wie UMINFO für interne Fachdiskussionen sind, so wichtig sind auch weitere offene Internetangebote des ÖGD für verschiedene Zielgruppen. Medizinthemen werden im Internet immer beliebter, der ÖGD könnte bei entsprechendem Engagement hier eine wichtige "Lotsenfunktion" übernehmen.

Dr. Heiner Mersmann, GA Köln: Meine fachlichen Vorstellungen, Visionen oder Hoffnungen für den KJGD zum nächsten Jahrzehnt verfolgen 2 Ziele: 1. Verbesserung der Kooperation und Information der Dienste untereinander (wie bisher mit meiner Seite beabsichtigt) und Vernetzung mit Kooperationspartnern anderer Professionen. Hierzu braucht es aber noch viel mehr Engagement, damit Zugangsvoraussetzungen für alle geschaffen werden.(Übernehmen wir doch das Motto: "Schulen ans Netz" und sagen: "Gesundheitsämter ans Netz - und zwar alle!") 2. direkte Vernetzung mit unserem eigentlichen Klientel: Kinder und Jugendliche bzw. deren Schulen, damit ein direkter und zeitgemässer Zugang zu den Jugendlichen gefunden wird, um deren Gesundheit wir uns bemühen wollen. Der 2. Punkt erscheint mir fast wichtiger als der erste: Anlässlich des Kölner Medienaktionstages der Kölner Schulen im Gürzenich vom 6.11.99 - wo ich gerade herkomme - ist mir wieder besonders klar geworden, dass sich der KJGD regional mit seiner gesundheitsförderlichen Arbeit in Schulen bestens auch im Netz eben diesen Schulen präsentieren kann und dies auch tun sollte. Jeder Jugendarzt sollte mal den "Kölner Bildungsserver" oder den Landes-Bildungsserver  besuchen um festzustellen, was sich auf dem Gebiet des Unterrichts für Lehrer und Schüler tut. In Köln sind nahezu alle Schulen am Netz und in Hauptschulen unterhalten sich die Schüler mit ihren Freunden in einer englischen Hauptschule per email auf Englisch, oder sie klicken interessante Internet-Adressen an - zum Lernen natürlich - und es funktioniert bestens, denn sie sind hoch lernmotiviert bei niedriger Zugangs-Schwelle zum multimedialen Angebot. Ich nahm dies zum Anlass, ein vorläufiges Angebot an "Gesundheits-Unterricht" bzw. "Gesundheitsförderliche Hinweise" für Lehrer / Schüler ins Netz zu stellen, bei dem zunächst einmal die Lehrer über das Angebot des KJGD informiert werden (und zwar über einen Link im Bildungsserver zur Regional-Seite des KJGD). Bei Interesse wird auch den Schülern die Möglichkeit geboten, sich auf das Thema vorzubereiten, indem passende Adressen benannt sind und besucht werden können. So wird auf moderne Weise das Interesse der Schüler an gesundheitlich relevanten Themen   geweckt und - hoffentlich - die Schwelle zur persönlichen Aussprache/Untersuchung mit/durch dem/n Schularzt gesenkt. Im Bereich Sexualpädagogik machen uns andere das schon vor: bei Fragen zur Sexualität ist die Schwelle der Jugendlichen via Internet sehr viel geringer als anders. Voraussetzung: Ansprechende Homepage des KJGD vor Ort mit regionalen Informationen, die Schüler und Lehrer interessieren und die Kooperation zwischen Schule und KJGD beleben. Prävention und Aufklärung z.B. zum Thema "Hörgenuss statt Hörverlust" (Prävention der Schwerhörigkeit durch Freizeitlärm) gelingt mit Hilfe geeigneter Internet-Adressen vielleicht besser als mit langweiligen Vorträgen. Selbstverständlich sollte das Medium PC/Internet vor allem Interesse wecken und bei der Vorbereitung helfen. Das persönliche Gespräch mit dem Lehrer/Arzt darf keinesfalls verloren gehen. Kritiker dürfen nicht recht bekommen, wenn sie sagen: "Im Internet surfen ist die beste Methode, das Denken zu vermeiden."

Allen Kollegen danke ich recht herzlich für diese Beiträge, die in dem nunmehr seit einem Jahr bestehenden EDV-FORUM FÜR GESUNDHEITSÄMTER unter der Rubrik Vision 2000 kommentiert und ergänzt werden können. Diese elektronische Plattform weist inzwischen 67 Beiträge und 83 Abonnenten auf.

Die Arbeitsgruppe Internet der Deutschen Gesellschaft fuer Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie wurde 1995 ins Leben gerufen. Ziel der Arbeitsgruppe ist es medizinische Informationsangebote und -methoden auf dem weltweiten Internet kritisch zu beobachten, zu analysieren, zu beeinflussen und zu fördern. Von grosser Bedeutung sind dabei die Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung in Deutschland durch Information und Kommunikation medizinischer Fachleute und Laien. Die Arbeitsgruppe erstellt Empfehlungen und veranstaltet regelmaessig wissenschaftliche Workshops zu diesen Themen (Ansprechpartner: Dr. Klaus Adelhard, Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie, Ludwig-Maximilians-Universität Muenchen, Marchioninistr. 15, 81377 Muenchen).

Homepage des Monats: In diesem Monat empfehle ich die informative und graphisch ansprechende Homepage des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises. Andere GÄ sind unter E-Mail-Adressen und URLs von Gesundheitsämtern gelistet. Den Rettungsanker für alle, die ein spezielles Gesundheitsamt suchen, das in diesem Verzeichnis noch nicht aufgeführt ist, stellt eine neue kommunale Info-Seite namens KommOn dar, die über alle Städte und Landkreise der Republik, die bereits im WWW präsent sind, informiert! Außerdem empfehlenswert: die aktuellen Webseiten der Landeszentrale für Gesundheitsbildung in Bayern e. V. und  der Akademiefür öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf
Public Domain-Software Teil 3: Einige Programme zur Auswertung von  Todesbescheinigungen stellen Freeware-Applikationen dar: PAMCOMP ist ein Programm des Institutes für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität Münster , MORTAL eine Innovation aus dem Kreis Neuss. EpiMort unterstützt die epidemiologische Auswertung in NRW. Mehr zum Handling von Todesbescheinigungen beim Datenschutzbeauftragten des Landes Hessen. Public Domain-Software Teil 4 in der nächsten Ausgabe mit drei Freeware-Anwendungen aus dem GA Solingen!

Auf höchster poltischer Ebene startet das Aktionsforum Gesundheitsinformationssystem. Diese Organisation bündelt zur Zeit die Internet Aktivitäten auf allen ÖGD - Ebenen. Weitere vielversprechende Gesundheitsplattformen wie D/G/N , Secanet AG, DeutschlandMed, Iconmed GmbH  ringen um Expertenbeteiligung.

Dem Öffentliche Gesundheitsdienst wird im Jahr 2000 eine Entscheidung der Internet-Orientierung abverlangt. UMINFO als bislang etabliertes Kommunikations- und Informationsforum für den ÖGD ist hier sicherlich gut gerüstet. Wir dürfen mit Sicherheit  ein spannendes Neues Jahr erwarten.

1 - 8
Auf Wunsch einiger Besucher dieser Webseite wurden für die aktuelle Ausgabe von Public-Health-Software die E-Mail-Adressen und URLs der Gesundheitsämter minutiös überprüft und aktualisiert. Neuaufnahmen und Änderungen werden jederzeit gerne entgegengenommen. In diesem Zusammenhang sei auch auf die excellente URL/E-Mail Übersicht von Herrn Kaunzner aus dem Gesundheitsamt Aschaffenburg hingewiesen.

Elektronische Foren dienen der schnellen fachkompetenten Kommunikation. Sie basieren  auf einem wechselseitigen Informationsaustausch der Teilnehmer. Die  einzelnen Beiträge werden auf Wunsch über Mailinglisten Interessenten  regelmäßig zugestellt. Das Deutsche Medizin Forum, gegründet von Herrn Dr. med. Jäckel, vereinigt eine Vielzahl derartiger Kommunikationsplattformen zu nahezu jedem medizinischem Thema. Geschlossenen ÖGD-spezifische Foren (für einen begrenzten Benutzerkreis) sind im wesentlichen bei UMINFO beheimatet, es gibt allerdings  inzwischen auch offene Internet-Foren, die Themen aus dem ÖGD behandeln (s. hierzu ÖGD-Foren ).

Hinsichtlich der EDV-Situation in Gesundheitsämtern sei zum einen auf das EDV-Forum für Gesundheitsämter hingewiesen, das zu Hard- und Softwareproblemen im ÖGD generelle Auskunft gibt (aktuelles Thema: Infozepte für Gesundheitsämter). Andererseits existieren inzwischen bereits für im ÖGD eingesetzte Einzelprogramme wie die Gesundheitsinformationsdatenbank (GID) oder Epi-Info EDV-Spezialforen, die sich ausschließlich mit dem jeweiligen Programm auseinandersetzen. Es ist unschwer vorauszusagen, daß in absehbarer Zeit jedes auch im ÖGD eingesetzte Programm mit einem Forum als Service-Leistung aufwarten wird, über welches Entwickler und Anwender miteinander zügig und kompetent kommunizieren können. Herr Wolfgang Benz und Herr Dr. Michael Bracharzaus dem Gesundheitsamt Aschaffenburg haben über die letzten Jahre für mehrere Arbeitsbereiche des eigenen Amtes Software-Lösungen entwickelt, die sich durch hohe Praxistauglichkeit auszeichnen. Auf Anfrage sind diese Programme inzwischen an weitere 27 Gesundheitsämter Bayerns kostenlos weitergegeben worden und befinden sich dort in unterschiedlichem Umfang im Einsatz. Das Projekt war bisher sehr erfolgreich. Softwarepflege und -Service waren sehr intensiv, wurden aber bisher zur Zufriedenheit aller Beteiligten bewältigt. Aufgrund des  steigenden Bedarfs und der Notwendigkeit, aufgrund des bekannten  Jahr-2000-Problems eine Zentrale Personendatei als Ersatz für die in 16 bayerischen Gesundheitsämtern vorhandene Personendatei (darunter auch  Aschaffenburg), auf die Beine stellen zu müssen, entschloß man man sich  im Gesundheitsamt Aschaffenburg zu einer strategischen Allianz mit einem professionellen Softwareunternehmen (Firma Unisoft, Schwanstetten), von dem man die konsequente Anpassung an die bisherige "Aschaffenburger Software" erwartet, sodaß dann ein Gesamtkonzept entsteht, das sowohl  das Können einer bisherigen professionellen Programmierung wie auch das Know-How aus der Praxis vieler Gesundheitsämter erhoffen läßt. Hier wird  aus meiner Sicht ein vielversprechender Weg eingeschlagen, dies zeigen  auch vergleichbare Kooperationen in anderen Bundesländern.

Einen Überblick über die entsprechenden Universal-Programme für Gesundheitsämter liefert meine Subseite "Komplettlösungen".

Das Umweltbundesamt informiert aktuell und sogar prognostisch über die bundesweiten aktuellen Ozonwerte!

Homepage des Monats: Auch in diesem Monat erfolgt der Hinweis auf eine besonders informative und graphisch ansprechende Homepage eines Gesundheitsamtes. Besuchen Sie doch einmal das Gesundheitsamt des Ostalbkreises, in dessen Einzugsgebiet übrigens auch der nächste ÖGD-Kongreß stattfinden wird.

ÖGD/Internet-Millenium Projekt (Teil II): Mein Dank an alle, die sich in den letzten beiden Monaten in die konstruktive Diskussion zu einem ÖGD-Webring eingebracht haben (s.EDV-Forum für Gesundheitsämter). Festzuhalten bleibt, daß UMINFO mit all seinen Informationssträngen und  Kompetenzen sicherlich für den ÖGD die zentrale  Intranet-Kommunikationsplattform darstellt. Dies wird auch eindrucksvoll  durch aktuelle Publikationen in "Blickpunkt Öffentliche Gesundheit" und "ÖGD-Info" unterstrichen. Gespannt sein darf man in diesem Zusammenhang auch auf das neu initierte Profi-ÖGD-Projekt. Herzstück von UMINFO sind zahlreiche fachspezifische Foren, die Mitarbeitern aus den  Gesundheitsämtern zugängig sind und die tägliche Arbeit erleichtern. Derartige Intranet-Lösungen sind essentiell für die künftige Arbeit in  den Gesundheitsämtern.

Das Internet-Pendant zu UMINFO stellt aus meiner Sicht die aktuelle und umfangreiche Linksammlung von Herrn Dr. Brey, Regierung Oberpfalz, dar, der im Rahmen seiner Zusammenstellung übrigens nahezu wöchentlich auf einer Spezialseite neue ÖGD-relevanten Webseiten ein- bzw. aufführt! Die Informationen von Herrn Kollegen Brey sind nun im Gegensatz zu den Mitteilungen in UMINFO prinzipiell jedem interessierten Bürger und Entscheidungsträger und nicht nur ausschließlich Mitarbeitern aus der Gesundheitsfachverwaltung zugänglich, was einer Reihe von Themen sicherlich keineswegs abträglich ist.
Sollten Sie einmal die komplizierte URL dieser Seite vergessen haben, "Public Health-Software" ist auch unter der Domain http:/www.oegd.de  (oder "http://" plus meine Alternativ-E-Mail-Adresse  "webmaster@oegd.de"also http://webmaster@oegd.de) erreichbar.

Der Druck kostenloser Plakate beispielsweise für Ihre Gesundheitswochen kann in Auftrag gegeben werden bei Meetpoint.ch. Die  Lieferfrist beträgt nur wenige Wochen.
Archiv des Jahres 2000
10 - 12 / 2000
Travelmed repräsentiert ein neues reisemedizinisches Servicekonzept einschließlich eines Intranets für Ärzte und Apotheker. Das Angebot wurde von Aventis Pasteur MSD entwickelt.

Der aktuelle Homepage - Tipp : In dieser Ausgabe möchte ich auf die informative und graphisch ansprechende Homepage des Gesundheitsamtes der Rems-Murr-Kreises hinweisen.

Das Seuchenrechtsneuordnungsgesetz bzw. Infektionsschutzgesetz tritt zum 1.1.2001 definitiv in Kraft. Herr Dr. Michael Forßbohm, GA Wiesbaden, koordiniert zur Zeit die Entwicklung von EDV-Programmen für das Infektionsschutzgesetz auf ÖGD-Ebene. Er berichtet, daß auf der Sitzung der Bund-Länder Arbeitsgruppe “Meldewesen” am 14.09.00 unter anderem auch ein Sachstandsbericht zum “Minimalen Datensatz” gegeben wurde. Dabei handelt es sich um die Festlegung der Inhalte, die das Gesundheitsamt nach § 11 Infektionsschutzgesetzals Datei wöchentlich an die Landesbehörden übermitteln wird. Das RKI erarbeitet zur Zeit eine Datei auf Access 97-Ebene für die 16 Landesbehörden und seine eigenen Zwecke. Für die Gesundheitsämter ergeben sich nun mehrere Möglichkeiten:

  • Ergänzung der RKI-Datei um diejenigen Felder, die für die Zwecke des Gesundheitsamtes benötigt werden. Hierfür werden fortgeschrittene Programmierkenntnisse in Access 97 benötigt.Herr Dr. Forßbohm möchte für das Zustandekommen einer Access 97 - Version sorgen und bittet Kolleginnen und Kollegen, die entsprechende Programmierkenntnisse haben und beim “Anstricken” der RKI-Datei mitarbeiten wollen, ihm Nachricht zu geben.
  • Übernahme der Datensatzstruktur in epi-info 6 / epi-info 2000 und Ergänzung um diejenigen Felder, die für die Zwecke des Gesundheitsamtes benötigt werden. Hierfür werden fortgeschrittene Programmierkenntnisse in epi-info benötigt. Herr Dr. Wunderle, Gesundheitsamt Bremen und Herr Dr. Forßbohm arbeiten an einer epi-info-Version und suchen noch versierte Mitstreiter! Bitte geben Sie den Kollegen Nachricht, wenn Sie mitarbeiten möchten.
  • Entwicklung eines anderen Datenbankprogrammes beispielsweise auf Public Domain-Ebene, auch zur Verwendung in anderen Gesundheitsämtern (Oracle ?).
  • Erwerb kommerzieller Software.

Die Subseite Infektiologie wird Sie wie bereits in den vergangenen Jahren auch ab Januar 2001 über die Entwicklungen auf dem laufenden halten. Bitte informieren Sie mich über neue Software-Lösungen zu dieser Gesetzesgrundlage. Diese werden gerne in die o. a. Zusammenstellung mit aufgenommen.
Das EDV-FORUM FÜR GESUNDHEITSÄMTER behandelt in der Zeit vom 6.11. - 11.11. aktuelle EDV-Themen mit besonderem Bezug zum ÖGD:

  • 06.11.:Public Domain Software für Gesundheitsämter/ Neue Software zum Infektionsschutzgesetz (Stand November 2000)
  • 07.11.:Eine neue Internet-Community für den ÖGD
  • 08.11.: (Ihr Thema)
  • 09.11.:Fachabteilungen der Gesundheitsämter im WWW
  • 10.11.:Data Mining im ÖGD
  • 11.11.:Evidence-Based-Medicine.

Ihre Meinung ist gefragt! Diskutieren Sie mit!

Jetzt gibt es sie: Die ÖGD-Internet-Community für Mitarbeiter und Besucher von Gesundheitsämtern. Unter Kommunalverwaltung24 -Rubrik Gesundheitsämter-finden sich interessante Links, Anschriften, Foren und Formulare für die Gesundheitsfachverwaltung. Dies ist sicherlich eine der interessantesten Neuerungen dieses Jahres !

Weitere hochrelevante Internet-Neuigkeiten für ÖGD-Interessierte:

  • Testen Sie die Firewall Funktionen Ihres Servers und/oder fahnden Sie nach Sicherheitslücken Ihres PC mit "Shields UP! Internet Connection Security Analysis".
  • Bei Ihrem Besuch einer Homepage hinterlassen Sie elektronische   Spuren. Dem jeweiligen Administrator steht nach Ihrem Verlassen eine Vielzahl persönlicher Daten zur Verfügung. Der Anonymizer zeigt Ihnen Ihr unfreiwillig hinterlassenes persönliche Datenprofil.
  • "Public Health Software wird in der Regel zum 1.1., 1.4. ,1.7. und 1.10. aktualisiert. Andere Seiten besitzen jedoch keinen regelmäßigen Update-Rhythmus und werden anlaßbezogen geändert. So bleibt einem oft nur die Wahl, ständig oder sporadisch Web-Projekte zu besuchen, damit einem aktuelle Neuerungen nicht entgehen. Mit   Mind-it entfallen ab sofort redundante Besuche interessanter Homepages. Nach kostenloser Registrierung informiert Sie Freefind kurz nach Aktualisierung einer Seite automatisch per E-Mail über   die Änderung. Ohne somit ständig Ihr Gesundheitsamt im Internet aufsuchen zu müssen, entgeht Ihnen nun keine Änderung des Internet-Auftrittes Ihrer kommunalen Gesundheitsbehörde mehr.
  • Tracerlook  fahndet nach einmaliger Vorgabe eines von Ihnen wählbaren Suchbegriffes täglich nach Webseiten, die diesen Terminus beinhalten und benachrichtigt Sie per E-Mail. Interessiert Sie beispielsweise das Thema PsychKG lassen Sie sich mit diesem Service doch kostenlos regelmäßig über Kommentare, Fälle und Interpretationen zu dieser Gesetzesgrundlage im WWW informieren!

Kommunale Behörden finden Interesse an E-Commerce-Möglichkeiten. Der Erftkreis strebt beispielsweise die Zusammenarbeit mit der InterSource-AG/Webweitan.
In eigener Sache: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann, so das LG, nur dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. "Public Health - Software" weist eine Vielzahl von Links zu anderen Seiten im Internet auf. Trotz ständiger Überprüfung gilt für alle diese elektronischen Querverweise, daß seitens des Administrators dieses Projektes keinerlei Einflußmöglichkeiten auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten bestehen. Deshalb distanziert sich dieser hiermit ausdrücklich von den Inhalten aller gelinkten Seiten auf dieser Homepage und macht sich diese Inhalte nicht   zu eigen.

Nur wenige Gesundheitsämter besitzen eine kurze, einprägsame URL. Zumeist orientiert sich deren Internet-Adresse an den Vorgaben der jeweiligen Kommune. Inzwischen gibt es jedoch durchaus seriöse Provider, die URLs kostenlos anbieten, womit der Weg für eine autonome einprägsame Internet-Adresse frei ist. Aus Einheitlichkeitsgründen kommen hinsichtlich einer solchen URL im Grunde genommen nur zwei Alternativen in Betracht:

  • http://www.gesundheitsamt-kommune xy (z.B. http://www.gesundheitsamt-bremen)
  • http://www.kommune xy-gesundheitsamt (z.B. http://www.bremen-gesundheitsamt)

Welche würden Sie auswählen? Oder haben Sie eine bessere Alternative? Unter Umfrage gibt es für die Besucher von "Public Health -  Software" die Möglichkeit, über den eigenen Favoriten einer künftigen Anschrift abzustimmen. Über Ihre Beteiligung würde ich mich freuen! Das Ergebnis  der Umfrage wird in der nächsten Ausgabe von "Public  Health - Software" ab Januar 2001 vorgestellt.

Für Anregungen zu dieser Seite danke ich Herrn Ralf Ehret - travelmed, Herrn Heinrich Huhmann - lögd, Herrn Dr. Michael Forßbohm - GA Wiesbaden, Herrn Seitz, Frau Stochemer.

Jetzt auch online: Berichte zur Famulatur in Gesundheitsämtern unter Via medici, Famulatur im Gesundheitsamt (1), Famulatur im Gesundheitsamt(2).

Vorschau: Anfang Januar 2001 gibt es den bereits avisierten Relaunch   von "Public Health-Software" mit u. a. einem neuen ÖGD-Community-Projekt, einer ausgefeilten URL-Liste der Gesundheitsämter, der neuen Internet-Präsentation des Gesundheitsamtes des Kreises Neuss als Homepage-Tipp des Quartals, Ihr Abstimmungsergebnis über die künftige URL für Gesundheitsämter und .....lassen Sie sich überraschen !

7 - 9
Die Auflösung der Quizfrage aus der letzten Ausgabe ( s. Archiv 2000) lautete leider nicht "Thomas von Aquin"oder "Walther von der Vogelweide" sondern "Erasmus von Rotterdam". Vielen Dank für die Rückmeldungen! An dieser Stelle auch allen anderen, die in den letzten Wochen zur Aktualisierung dieser Webseite durch Anregungen, Tipps und auch Kritik beigetragen haben, recht herzlichen Dank ! Das Echo war selten so groß.
Der aktuelle Homepage - Tipp : Viele Webseiten von Gesundheitsämtern sind in dieser Rubrik bereits vorgestellt worden (s. Archiv 1999 ; Archiv 2000 ). In dieser Ausgabe möchte ich auf die informative und graphisch ansprechende Homepage des Gesundheitsamtes des Landkreises Ravensburg hinweisen. Es ist außerdem das erste Gesundheitsamt, das einen Link auf "Public Health - Software" eingerichtet hat.

Das E-Mail-Verzeichnis der Gesundheitsämter weist etliche Änderungen auf. Über die letzten zwei Monate haben sich alleine 12 URLs geändert.
Sucht Ihre Amtsleitung Anregungen für die eigene Homepage? Hier sind einige Beispiele für eine Darstellung des kommunalen Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes:

  • Cottbus
  • Landkreis Doebeln
  • Landkreis Kitzingen
  • Kreis Neuss
  • Rhein-Lahn-Kreis
  • Landkreis Teltow-Flaeming
  • Kreis Viersen
  • Wilhelmshaven

Medizinische Communities informieren im Internet über medizinische Themen von öffentlichem Interesse, womit eine gewisse Seelenverwandtschaft zu der Öffentlichkeitsarbeit der Gesundheitsämter besteht. Den fachlichen Part stellen kompetente Mediziner sicher, die bei manchen dieser Institutionen sogar auf individuelle Anliegen eingehen. Neugierig geworden? Entsprechende Web-Portale lauten:

  • Almeda
  • Aventis
  • Deutschland-Med
  • Lifeline
  • MedizInfo®
  • medworld©
  • Netdoctor
  • Arzt und      Patient
  • Web.de Gesundheit
  • Yavivo.

Durchstöbert man diese Angebote, fällt einem auf, daß hierbei die Präsenz des ÖGD noch zu wünschen übrig läßt. Abhilfe könnte die Einbindung von Experten aus den Gesundheitsfachverwaltungen schaffen. Außerdem wäre aus meiner Sicht überlegenswert, ÖGD-orientierte Info-Center mit vergleichbaren Service-Leistungen einzurichten.

Speichern und verwalten Sie Ihre Lesezeichen nicht nur auf dem heimischen PC sondern zentral im Netz (beispielsweisebei Oneview/My Bookmarks / Meine Links)und verfügen Sie auf diese Art und Weise bundesweit und im Ausland über Ihre medizinischen und ÖGD-Bookmarks!

Med. Doks better than mad Docs? Sucht Ihre Institution eine fähige Kraft, die vor allem die EDV-mäßige Erfassung, Verwaltung und Auswertung von Daten kompetent vornimmt und Softwareentwicklung, Netzwerkadministration und Informationsmanagement beherrscht? Dann beziehen Sie in Ihre Überlegungen doch einmal die Beschäftigung eines Medizinischen Dokumentationsassistenten oder eines medizinischen Dokumentars ein. In einigen Gesundheitsämtern bedient man sich bereits dieser informationstechnologisch versierten Mitarbeiter und entlastet hiermit die eigene TUIV- oder Verwaltungsabteilung. Info ist abrufbar beim Deutschen Verband medizinischer Dokumentare.

In einem eigenen Diskussionsbereich können nun heikle Fragen zu personenbezogenen Gutachten geklärt werden. Näheres erfahren Sie über E-Mail an den Autor!

Herr Christoph Lentzen  präsentiert sich als erster Gesundheitsaufseher im Netz, der ÖGD-Belange thematisiert. Ein Besuch seiner Seiten ist lohnenswert. Sie   finden dort Informationen zu Infektionskrankheiten und entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen.

Mortalitätsdaten und deren Validität behandelt das Magazin SERO NEWS des Rechtsmedizinischen Institutes der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Hochinteressante Beiträge behandeln z. B. die amtsärztliche Begutachtung.
Vorschau: In der Jubiläumsausgabe zum dreijährigen Bestehen von "Public Health - Software" ab 1.10.2000 wird die alljährliche Fortbildungsreihe im EDV-FORUM FÜR GESUNDHEITSÄMTER behandelt. Außerdem ein Aufruf zur Präsentation von Software zum neuen Infektionsschutzgesetz. In diesem Zusammenhang werden Sie die Subseite Infektiologie in einer grundlegend überarbeiteten Fassung vorfinden. Zum 1.1.2001, dem wirklichen Beginn des neuen Jahrtausends, gibt es übrigens auch den von einigen Kollegen bereits erbetenen Relaunch von "Public Health-Software". Allen Freunden dieser Initiative zunächst aber eine schöne Urlaubszeit !
PS.: ÖGD heißt in obigem Zusammenhang übrigens "Öffentlicher Gesundheitsdienst" - nicht Ösophago-Gastro-Duodenoskopie !

5 - 6
Der aktuelle Homepage - Tipp : Graphisch ansprechend und informativ stellt sich die Internet-Präsenz des Gesundheitsamtes Zwickau dar.
Die neuen Seiten des Kreisgesundheitsamtes Neuss, der beruflichen Wirkungsstätte des Autors, sind fertiggestellt und können demnächst abgerufen werden. Mehr hierzu in der nächsten Ausgabe von "Public Health-Software".

Ein Internet-Geheimtipp: Das weite Feld der Infektionen aus künstlerischer Sicht in der Tavanic Galerie.

Tagtäglich wird von Gesundheitsämtern als Public Health - Anlaufstellen eine Vielzahl von fachlichen Auskünften verlangt. Besonders intensiv werden zur Zeit wieder die aktuellen FSME-Endemiegebiete nachgefragt. Ohne Internet-Hilfen (Zecken-Atlas / Links zur Borreliose / Lyme- Disease ) eine nahezu unlösbare Aufgabe. In diesem Zusammenhang noch ein Hinweis: Neben der Borreliose und FSME  gewinnt die Ehrlichiose zunehmend  Bedeutung!

Informationen zur regionalen Luftqualität unter http://www.air-infoline.de.

Thema Domains: Zum Leidwesen mancher neuer Online-Enthusiasten sind inzwischen nahezu alle einprägsamen Begriffe oder Termini als Domainname vergeben. Begriffliche Zusammenstellungen wie Gesundheitsamt-Online, Fachbereich-Gesundheit oder Gesundheitsamt-XY lassen sich dagegen noch freischalten. Unter FreeDoms(FreeDomains)kann bzw. können Sie oder Ihr Amt sich nun kostenlos mit einer entsprechenden individuellen URL registrieren lassen. Die Inhaber bereits existierender Domains sind abrufbar über das Deutsches Network Information Center- Domain Eigner.

Die unerläßliche Internet-Bekanntgabe und Optimierung Ihres Webauftrittes ermöglicht inzwischen ebenfalls kostenfrei und elegant Webmasterplan. Für die Verbreitung Ihres Internet-Angebotes in medizinischen Fachkreisensorgt der URL - Webseiten - Eintragungsdienst.
Im Gutachtenwesen gilt es sich mit neuen Rechtsvorschriften auseinanderzusetzen. Die Fahrerlaubnisverordnung (FeV) sieht zur Personenbeförderung je nach Alter und Führerscheinklasse eine körperliche Begutachtung, Sehtestung und psychologische Eignungsuntersuchung vor. Letztere kann sich auf unterschiedliche Testverfahren stützen. Hier auf vielfachen Wunsch die zur Zeit gängigen Softwarelösungen:

  • PsyTest
  • Verkehrspsychologische Testbatterie
  • Art 2020

Die einzelnen Verfahren werden zur Zeit noch von Herrn Prof. Stephan in Köln evaluiert.

Eine weitere neue EDV-Komplettlösung für Gesundheitsämter ist auf dem Markt. Mehr hierzu auf der Subseite Komplettlösungen.
Nicht nur Kliniken und Niedergelassene beschäftigt die neue Diagnosen-Codierung nach ICD 10. Auch Gesundheitsbehörden sind zur Qualitätssicherung in Einzelbereichen auf des neue ICD-Regelwerk angewiesen. Der Thesaurus ist kostenfrei über DIMDI beziehbar. Probleme und Fragen beantwortet die Newsgroup-Seite des DIMDI.

In NRW ist die Gründung eines Zentrums für Telekommunikation im Gesundheitswesen beabsichtigt. Gesundheitspolitische Aktivitäten aus dieser Sparte werden auf der Webseite "Telematik im Gesundheitswesen" erörtert.

Der Deutsche Beamtenbund präsentiert den Berufsverband der Ärzte im ÖGD.Dessen jährlicher Kongress in diesem Monat in Schwäbisch-Gmünd bietet eine Reihe von interessanten EDV-Neuigkeiten.

Public Health Software wird ab sofort quartalsmäßig aktualisiert. Die nächste Ausgabe erscheint somit zum 1.7.2000. Sie wird die Themen "Medizinische Communities ohne den ÖGD ?" und den Stellenwert medizinischer Dokumentare in den Gesundheitsämtern ("Med. Doks better than mad Docs ?") behandeln. Zwischenzeitlich können brandaktuelle Informationen jederzeit in das EDV-Forum für Gesundheitsämter eingestellt oder dort auch abgerufen werden.
Und zu guter Letzt noch eine Quizfrage: Auf welchen Gelehrten treffen die nachfolgenden Beschreibungen zu?

  • doctor universalis
  • Fürst der Wissenschaft
  • Vater der Studien
  • Licht der Welt
  • Phytia des Abendlandes
  • vir incomparabilis et dotorum phoenix

Antworten an den Autor. Auflösung in der nächsten Ausgabe von Public Health-Software.

2 - 4
Homepage des Monats: In diesem Monat empfehle ich die informative und graphisch ansprechende Homepage des Gesundheitsamtes Garmisch-Partenkirchen.

Lassa-Fieber, Gelbfieber, Influenza, Jacob-Creutzfeldt.... Infektionskrankheiten rückten in den letzten Wochen wieder in das öffentliche Bewußtsein.

Nachfolgend hierzu informationstechnologische Neuigkeiten für den ÖGD:

  • Die Initiative TropNetEurop dient der Erfassung und Erforschung nach Europa importierter Infektionskrankheiten. Inhaltlich liegt   die Betonung des Netzwerkes auf einem Zusammenschluss klinischer Zentren mit infektiologischem und tropenmedizinischem Schwerpunkt.Im Anschluss an die Aufbauphase des Netzwerkes, die im Februar 1999   begonnen hat, wird TropNetEurop als Mittel zur Erfassung eines breiten Spektrums importierter Infektionskrankheiten dienen können – insbesondere auch solcher, die nicht meldepflichtig sind. Ziele und erwartete Ergebnisse von TropNetEurop sind:          
    • die Identifizierung von neuen Trends bei importierten Infektionskrankheiten, die von Bedeutung für das  öffentliche Gesundheitswesen in Europa sein könnten, durch Erfassung von internationalen Reisenden, Immigranten und Besuchern;
    • die Identifizierung von neuen Trends bei spezifischen Pathogenen, Risikofaktoren, klinischen Verläufen und Medikamentenresistenz in der erfassten Population;
    • die Entwicklung innovativer und effektiver Methoden zur Datenerfassung und -analyse im Hinblick auf schnelle Identifizierung neuer Trends bei importierten Infektionskrankheiten;
    • die Entwicklung von Kommunikationsstrategien zur schnellen Übermittlung relevanter Informationen an öffentliche Gesundheitsdienste in Europa sowie ggf. an niedergelassene Ärzte, Regierungsbehörden oder die Öffentlichkeit;
    • die Bereitstellung von epidemiologischen Informationen und klinischer Kompetenz für detaillierte Untersuchungen und ggf. auch Interventionsmaßnahmen durch öffentliche Gesundheitsdienste,
    • die Förderung der epidemiologischen und klinischen Ausbildung zu infektiologischen Fragestellungen in Europa und des internationalen Daten- und Erfahrungsaustausches bezüglich neuer infektiologischer Trends und
    • die Schaffung einer soliden Basis für multi-zentrische,   klinische Forschungsprojekte zu infektiologischen Fragestellungen in Europa.

Die Entwicklung eines elektronischen Meldesystems ist avisiert. Enge Kooperation besteht bereits mit der International Society of Travel Medicine und den Centers of Disease Control, Gespräche mit der Europäischen Gemeinschaft, der WHO und dem Robert-Koch-Institut werden 2000 aufgenommen. Weitere Informationen sind bei Herrn Dr. Tomas Jelinek, Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin, Medizinische Klinik, Klinikum Innenstadt, Ludwig-Maximilians-Universität, Leopoldstr. 5, 80802 München, Deutschland; Fax +49-89-336112 erhältlich.

  • Neue wichtige Informationsquellen zu AIDS: Ein Faxabruf neuer Nachrichten ist möglich bei der Deutschen AIDS-Hilfe. Fachfragen können auch an Ärzte der Firma Roche gestellt werden. Eine der umfassendsten Info-Seiten steht Ihnen unter HIV.NET zur Verfügung.
  • Public Domain-Software Teil 5: Herr Dipl. Ing. Landt aus dem Gesundheitsamt Hamm ist Autor eines Programmes zur Erfassung, Verwaltung und Auswertung meldepflichtiger Infektionskrankheiten, welches auch in anderen Gesundheitsämtern z. B. in Neuss im Einsatz ist. Sein dortiger Kollege Herr Dipl. Ing. Hauswirth hat eine Anwendung zur Hafenhygiene - ebenfalls unter Access 2.0 - realisiert.
  • Herr Dipl. Biologe H. Willmitzer informiert zum neuen Infektionsschutzgesetz.

Public-Health-Software gönnt sich nun - nach monatlicher Erscheinungsweise über mehr als zweieinhalb Jahre - erstmalig eine schöpferische Pause und wird zum 1.Mai wieder aktualisiert vorliegen. Unter anderem gibt es dann Informationen zu der neuen Webseite des Kreisgesundheitsamtes Neuss, der beruflichen Wirkungsstätte des Autors von Public Health - Software.

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Wer diese Seite zum ersten Mal besucht und/oder sich für die früheren  Ausgaben von Public Health-Software interessiert, sollte einmal im  Archiv  dieser Webseite stöbern! Hier werden auch alle Besucher fündig, die über einen bestimmten Suchbegriff auf diese Seite gelangt sind, der in dieser Ausgabe nicht mehr auftaucht.

Homepage des Monats: In diesem Monat empfehle ich die informative und  graphisch ansprechende Homepage des Gesundheitsamtes des Kreises Viersen.

Public Domain-Software Teil 4: Herr Dipl.-Ing. Mamdouh Amer hat im Gesundheitsamt Solingen folgende EDV-Anwendungen realisiert:

  • Gutachterlicher Dienst
  • Kinder- und Schulärztlicher Dienst -Einschulungsuntersuchung-
  • Kinder- und Schulärztlicher Dienst -Allg. Kinderuntersuchung-
  • Gesundheitszeugnisse nach BSeuchG
  • Allg. Verwaltung -Fortschreibung der Medizinalaufsichtdatei

Alle Daten und Ergebnisse der Auswertungen können in einen Gesundheitsbericht / Tätigkeitsbericht fließen. Bei realem Interesse  ist eine Vorführung in dem jeweiligen Fachdienst des Gesundheitsamtes  Solingen organisierbar. Kontakt: Stadt Solingen Ressort 5 OE 531-21  Rathaus Ohligs Merscheider Straße  3,Tel. : 0212 - 290 5241.

Qualitätssicherung im Internet Teil 2: Die Arbeitsgruppe Internet der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und  Epidemiologie beobachtet, analysiert, beeinflußt und fördert medizinische Informationsangebote und -methoden im WWW. Das Projekt  wurde in der Ausgabe 12/99 ausführlich vorgestellt (s. Archiv). Inzwischen gilt es von weiteren Evaluierungsinitiativen zu berichten:  MEDPICS sieht vor, daß Mediziner Internet-Ressourcen überprüfen, während sie surfen. Die Bewertungen werden in einer Datenbank gesammelt und automatisch an die Browser anderer Internet-User übermittelt.

Die beliebteste Sparte dieses Web-Projektes war im letzten Jahr das  Verzeichnis aller Kollegen aus Gesundheitsämtern, die sich auf privaten  Webseiten ÖGD-Themen widmen. Mit Herrn Kollegen V. Juds aus dem GA  Garmisch-Partenkirchen, der Anekdoten aus dem Gesundheitsamt veröffentlicht hat, zeigen nun bereits 8 Ärzte aus dem ÖGD Internetpräsenz.

Auf Ebene der Gesundheitsämter formiert sich eine Arbeitsgruppe  "Gutachtenwesen", welche sich bundesweit über un/konventionelle Therapieverfahren und deren wissenschaftlichen Background austauschen wird. Mehr hierzu im Intranet-Forum UMINFO/Gesundheitsämter und EDV-Forum für Gesundheitsämter. Bei Interesse erbitte ich Kontaktaufnahme!

Vorschau: In der Februar-Ausgabe von "Public Health-Software" kann  das Angebot dieser Seite erstmalig mit Hilfe einer eigenen Suchmaschine  durchforstet werden. Außerdem werden eine weitere Komplettlösung für Gesundheitsämter und elektronische Fortbildungsangebote für den ÖGD vorgestellt. Bis dann!
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